Bewertungszahl

Die Bewertungszahl wird von der Bausparkasse herangezogen, wenn es darum geht, zu welchem Zeitpunkt ein Bausparvertrag zugeteilt wird. Diese Zahl wird anhand von mathematischen Rechenverfahren ermittelt. Berücksichtigt wird dabei, wie viel Geld der Bausparer der Bausparkasse über welchen Zeitraum eingezahlt hat – man spricht vom „Zeit x Geld-Prinzip“. So fällt diese Zahl beispielsweise höher aus, wenn ein Sparer über Jahre hinweg monatlich einen festen Betrag spart, als wenn ein Sparer jahrelang nichts einzahlt und dann denselben Betrag auf einmal einzahlt. Die exakte Berechnung der Bewertungszahl ist von Bausparkasse zu Bausparkasse unterschiedlich.

Für die Ermittlung der Bewertungszahl halten sich die Bausparkassen an feste Bewertungsstichtage. Die Bausparverträge, die dann eine bestimmte, vorher festgelegte Zahl überschreiten, können zugeteilt werden. Je höher die Zahl ausfällt, desto schneller wird das Bauspardarlehen letzten Endes ausgezahlt. Die Bausparverträge mit der höchsten Bewertung werden als erstes ausgezahlt und danach erst die Verträge mit sinkender Bewertung.

Weitere Begriffserklärungen finden Sie in unserem Lexikon.

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