Was beim Bausparvertrag zur Altersvorsorge zu betrachten ist16. Februar 2012

Altersvorsorge ist ein Thema, mit dem sich zunehmend mehr Personen auseinandersetzen. Dies ist ein erfreulicher Trend, schließlich gewinnt die private Altersvorsorge immer mehr an Bedeutung. Da einer steigenden Anzahl an künftigen Rentnern die Altersarmut droht, ist es umso sinnvoller, selbst Vorsorge zu betreiben.

Das Spektrum an Finanzprodukten, die zur privaten Altersvorsorge in Frage kommen, ist weitaus größer, als die meisten Personen vermuten. Sogar der Bausparvertrag ist geeignet, sofern einige Dinge berücksichtigt werden. Es fängt damit an, dass zwischen verschiedenen Formen der Vorsorge zu unterscheiden ist.

Da wäre zunächst einmal die Möglichkeit, ein Eigenheim zu erwerben. Hierbei handelt es sich um eine vernünftige Entscheidung. Wer im eigenen Zuhause wohnt, braucht keine Miete zahlen und profitiert dadurch doppelt. Zum einen wird nämlich die Haushaltskasse entlastet, zum anderen steigen die Mietkosten deutlich schneller als die Renten.

Eigenheim als Teil der Altersvorsorge

Damit ein Bausparvertrag zum abbezahlten Eigenheim im Alter führt, gilt es vor allem auf zwei Dinge zu achten. Zum einen ist es immer gut, möglichst viel Kapital während der Sparphase einzuzahlen. Je mehr Eigenkapital vorhanden ist, desto weniger Fremdkapital wird benötigt. Zum anderen sollte auf eine gezielte Rückzahlung gesetzt werden. Hier kommt es vor allem auf das Timing an. Wer sein Eigenheim in relativ jungen Jahren erwirbt, kann sich Zeit mit der Rückzahlung lassen. Ältere Darlehensnehmer sollten lieber schnell tilgen: Beim Eintritt in den Ruhestand sollte das Bauspardarlehen zurückgezahlt worden sein.

Wer mehr über die Gestaltung von Bauspardarlehen erfahren möchte, kann ausführliche Informationen zum Bausparvertrag auf Immobilienscout24.de nachlesen. Dort wird erläutert, welche Möglichkeiten der Darlehengestaltung bestehen.

Die zweite Art der Altersvorsorge mit Hilfe des Bausparens besteht darin, den Bausparvertrag zur Kapitalbildung zu verwenden. Auf den ersten Blick mag dies vergleichsweise uninteressant wirken, da beim klassischen Bausparvertrag keine automatische Verrentung der Ersparnisse angeboten wird. Doch kombiniert man den Bausparvertrag mit der staatlichen Riesterförderung, ist die Situation gleich eine andere. Die meisten Bausparkassen haben mittlerweile spezielle Riester-Bausparverträge aufgelegt. Für den Bausparer bieten derartige Verträge die Chance, eine zusätzliche Förderung zu erhalten und somit einen höheren Kapitalstock zu bilden. Außerdem sind Riester-Bausparverträge als komplett fertige Finanzlösung konzipiert, die leicht zu verstehen sind und später eine regelmäßige Rentenauszahlung versprechen.



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